Kommunale Wärmeplanung
Die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung in der Samtgemeinde Barnstorf wird im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie | Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz) zu 90 % durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz in Zusammenarbeit mit der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGmbH gefördert.
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
Der Auftrag zur Erstellung der kommunalen Wärmeplanung im Samtgemeindegebiet wurde im Mai 2025 erteilt. Die Fertigstellung ist ebenfalls für 2025 geplant.
Im Einklang mit den Zielen der Bundesregierung, bis zum Jahr 2045 Treibhausgasneutralität zu erreichen, und den Bestrebungen des Landes Niedersachsen, dieses Ziel bereits fünf Jahre früher zu verwirklichen, möchte die Samtgemeinde Rehden mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung einen Beitrag dazu leisten. Das bedeutet, dass auch im Bereich der Wärmeerzeugung auf fossile Rohstoffe möglichst verzichtet werden soll ("Dekarbonisierung"). Heute entstehen rund 40 % aller CO2-Emissionen in Deutschland im Gebäudesektor.
Die kommunale Wärmeplanung skizziert einen Pfad zur Dekarbonisierung der Wärmeerzeugung. Dies geschieht in einem Stufenmodell: Zuerst wird eine Bestandsaufnahme der Wärmeversorgung vor Ort durchgeführt. Anschließend werden Potenziale für die Wärmeerzeugung aus lokalen erneuerbaren Energien identifiziert. Basierend auf diesen Ergebnissen wird ein Zukunftsszenario entwickelt, bei dem die Wärmeversorgung klimaneutral erfolgt. Abschließend werden Maßnahmen zur Umsetzung des Zukunftsszenarios erarbeitet.
