Sehenswertes

Bild vom Meyer-Köster Haus in Barnstorf

Heimat- und Kulturhaus Meyer-Köster

Das Haus am Roggenberg wird erstmalig 1669 in den heimatgeschichtlichen Quellen Barnstorfs erwähnt. Der Hof wurde zuletzt ab 1947 von Ludwig Meyer-Köster bewirtschaftet. Da keines der Kinder die Landwirtschaft fortführte wurde das Haus 1992 von der Erbengemeinschaft Meyer-Köster an den Flecken Barnstorf übertragen. Von 1994 bis 1999 wurde das Haus vom Flecken Barnstorf saniert und trägt seit dem den Namen Heimat- und Kulturhaus Meyer-Köster. Im Heimat- und Kulturhaus Meyer-Köster hat der Heimatverein am Roggenberg in Barnstorf ein Museum eingerichtet. Besucherinnen und Besucher erhalten dort Informationen zur jüngeren heimatgeschichtlichen Entwicklung.

 

Bild der Sankt-Veit-Kirche in Barnstorf

Sankt-Veit-Kirche

Eine Kostbarkeit ersten Ranges ist die im 12. Jahrhundert erbaute St.-Veit-Kirche. Ihre Vorgängerin wurde sogar schon um 890 erwähnt. Sie dürfte zu den Pfarreien gehört haben, die von der Missionszelle in Visbek gegründet wurden und deren Patronat am 20. März 855 an das Kloster Corvey überging. Zu dieser Kirche gehört ein reich begüterter Haupthof. Das romanische Gotteshaus ist in seiner ursprünglichen Form erhalten und vermittelt ein Bild mittelalterlichen Stilempfindens. Die hölzernen Apostelfiguren in der Apsis soll der Sage nach ein Schäfer im Moor geschnitzt haben. Das Taufbecken von 1680 und die Kanzel sind Werke volkstümlicher Schnitzkunst des Barocks. Wertvolle alte Grabsteine sind auf dem alten Friedhof erhalten. Dass schon in der Vorzeit ein wichtiger Handelsweg die Hunte in Barnstorf kreuzte, zeigen die hier gefundenen Münzen und Gefäße germanischer, griechischer und römischer Herkunft.

 

Bild von Keunecke-Haus in Barnstorf

Keunecke-Haus

Das Keunecke-Haus gehört zu den letzten erhalten gebliebenen Fachwerkbauten in Barnstorf.

In den Barnstorfer Häusergeschichten wird das Grundstück erstmalig 1669 erwähnt. Das Haus wurde 1784 zwischen dem Kirchplatz der St. Veit Kirche und dem Pfarrgarten von Zimmermeister Reeßing gebaut. Der Grundriss und die Architektur sind in der ursprünglichen Form erhalten und bis in die heutige Zeit hinein nicht verändert worden.

 

 

 

Grillhütte an den Walsener Teichen

Großsteingrab Düste und Naherholungsgebiet an den Walsener Teichen

Auch die Freunde archäologischer Denkmäler kommen in der Samtgemeinde Barnstorf nicht zu kurz. 1984 stieß hier ein Bauer beim Pflügen seines Ackers in Düste, südöstlich von Barnstorf, auf mächtige Findlinge. Eine durchgeführte archäologische Grabung ergab ein Großsteingrab der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur. Aufgrund seiner ungünstigen Lage mitten im Acker wurde es bald abgetragen und im Naherholungsgebiet an den Walsener Teichen in Barnstorf originalgetreu wieder aufgebaut.

Hunteholz in Barnstorf

Barnstorfer Hunteholz

Spaziergänger kommen vom Hunteholz auf dem Wanderweg entlang der Hunte bis hin zu den Walsener Teichen voll auf ihre Kosten. An den Walsener Teichen steht eine Grillhütte zum Mieten zur Verfügung. Im Hunteholz befindet sich das Freizeitbad Hunteholz und ein im Jahr 2007 angelegter Bouleplatz.

Heimathus in Drebber

Heimathaus in Drebber

Der Heimatverein der Gemeinde Drebber besteht seit 1993. Nach seiner Gründung wurde er Besitzer dieses historischen Platzes und bekam den 1883 erbauten Speicher von Frau Müller aus Stocksdorf geschenkt. Im Jahre 2001 bauten die Mitglieder des Heimatvereins mit Hilfe von Spenden und Mitteln der Dorferneuerung das Heimathus an der Stelle des alten Schulgebäudes neu auf.

Die Gemeinde pflanzte auf diesem Platz symbolisch drei Eichen, die an die ehemaligen Gemeinden Jacobidrebber, Mariendrebber und den Flecken Cornau erinnern. 1974 wurden diese durch die Gebietsreform zur Gemeinde Drebber vereint. Der „Große Stein“ erinnert an das 1000jährige Bestehen der Gemeinde Drebber von 980 bis 1980.

Das Heimathus wird heute vom Heimatverein für kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen, Vorträge zur Förderung der niederdeutschen Sprache, als Archiv der Gemeinde Drebber und für Eheschließungen der Samtgemeinde Barnstorf genutzt.

Marienkirche zu Mariendrebber

Marienkirche in Mariendrebber

Die Marienkirche wurde um 1140 erbaut und war Hofkirche der Grafen von Diepholz. Nach der geschichtlichen Überlieferung befand sich bereits im Jahr 70 am Standort der Marienkirche eine Holzkirche. Die Grafen von Diepholz haben die Holzkirche durch einen frühgotischen Backsteinbau ersetzt.

Die Marienkirche ist mehrfach durch Brände und kriegerische Ereignisse schwer beschädigt worden, in ihrem Grundriss aber so erhalten geblieben, wie sie im 12. Jahrhundert errichtet wurde.

Nach Einführung der Reformation 1572 wurde im Jahr 1585 der letzte Graf von Diepholz, Graf Friedrich II, in einem prächtigen Sarkophag in der Marienkirche bestattet. Dieser kann bis heute dort besichtigt werden.

In der Mitte des 17. Jahrhunderts erhielt die Kirche eine Kanzel, an der vier Evangelisten und der Reformator Martin Luther dargestellt sind.

Im Innenraum der Marienkirche befindet sich ein gotischer Taufstein, der um das Jahr 900 hergestellt wurde, ein hochgotisches Tabernakel, verschiedene Heiligenfiguren aus dem 14. Jahrhundert und die Orgel. Die Kirchenorgel stammt noch aus der Zeit vor dem dreißigjährigen Krieg und ist 1991 grundlegend renoviert worden.

Jacobikirche zu Jacobidrebber

Die Jacobikirche in Jacobidrebber wurde erstmals 1281 erwähnt. Die Kirche war zunächst dem heiligen Christoph und später dem heiligen Jacobus gewidmet, nach dem der Ort benannt ist.

Die Reformation wurde 1525 von Graf Friedrich I. von Diepholz und dessen Frau Gräfin Eva, geb. Gräfin von Regenstein eingeführt und durchgesetzt.

Bei der Architektur der Kirche handelt es sich um einen pfeilerlosen Backsteinbau mit einer Decke aus drei Kreuzgewölben. An jeder Seite des Kirchenschiffes sind fünf Spitzbogenfenster angeordnet. Verschiedene Stilelemente deuten auf frühe Gotik hin.

In der Kirche befinden sich Deckengemälde aus dem 15. Jahrhundert, die Christus als den Weltenrichter sowie Marienszenen zeigen. An der Himmelfahrt Christi.

An der Empore und im Kirchschiff unter der Empore finden sich 18 alttestamentliche Darstellungen von Adam und Eva bis zu David und Goliath.

Aktuelles

Osterferienprogramm 2017 des Lokalen Bündnis für Familie

Anmeldungen ab sofort möglich!

> Weiterlesen

Osterfeuer anmelden

Anmeldeschluss 07.04.2017!!!

> Weiterlesen

GeoWeb Landkreis Diepholz

www.geoweb.diepholz.de

> Weiterlesen