Jan Spieker war ein „Kiepenkerl“ oder auch Hausierer, der im Jahr 1828 auf dem Weg durchs Moor von Lutten in der Gemeinde Goldenstedt nach Barnstorf seinen Tod fand. Gebürtig stammte er aus dem Sauerland und lebte in Rahden im Preußischen. Er wurde an der Fundstelle im Moor begraben. Seine Habseligkeiten, ein Gebetbuch und ein Rosenkranz, wurden mit in das Grab gelegt. Von dem Tag an hieß dieser Teil des Moores „Bie Jan Spieker in´n Moore“.
Im Sommer 1978 wurde das Grab von dem Moorarchäologen Hayo Hayen untersucht. Er fand die Reste eines Gebetbuches, drei kleinere Münzen und eine Jacke mit Knöpfen. Die Jacke und die Münzen sind im Moortunnel im Naturschutz- und Informationszentrum Goldenstedt ausgestellt.
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