Geschichte Eydelstedt

Geschichte der Gemeinde Eydelstedt

Bereits im 12. und 13. Jahrhundert wird die Gemeinde Eydelstedt in den Güterregistern des Klosters Corvey aufgeführt. 1238 wird Eydelstedt erstmals unter den Ortschaften genannt, aus welchen das Stift Osnabrück Einkünfte wegen des Hofes zu Drebber hatte.

Der Ortsname machte im Laufe der Zeit eine Entwicklung durch. In den Corveyer Hebelisten findet sich erstmals der Name „Eilunstedi“. In Einnahmeurkunden des Osnabrücker Bischoffs wird daraus zwischen 1238 und 1250 „Eilstede“ und „Eilenstede“. In einer Barnstorfer Karte findet man 1772 den Namen „Eyelstedt“. Später schiebt sich ein, im Niederdeutschen ab und an vorkommendes, parasitisches „d“ ein. Der Siedlungsname ist eine der wenigen Kombinationen eines Personennamen (Eilbert oder Eilgard) mit dem Grundwort „-stedt“ (Wohnstätte).

Im Jahre 1821 ist Eydelstedt selbständige Landgemeinde. Ab 1932 gehört sie zum Landkreis Grafschaft Diepholz. Seit 1971 ist die Gemeinde Eydelstedt Mitglied der Samtgemeinde Barnstorf.

 

Besonderes

Auf einen berühmten Bürger sind die Einwohner Eydelstedts besonders stolz. Christian Hülsmeyer erblickte am 25.12.1881 in seinem Geburtshaus nahe des heutigen Sportplatzes das Licht der Welt. 1904 meldete er das weltweit erste Patent zur Funkmesstechnik, der späteren RADAR-Technik, an und gilt seither als Erfinder des Ur-Radar.

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