Projekt LAZIKN2030

1. Workshop, 29.11.2017

Auf der Suche nach Lösungsansätzen für Zielkonflikte für Nachhaltige Entwicklung 2030 in der Samtgemeinde Barnstorf

In den vergangenen Jahren ist es der Samtgemeinde Barnstorf gelungen, zur Förderung ihrer Entwicklung wichtige Forschungsvorhaben umzusetzen.  An diese fruchtbaren Projekte kann nun mit der erfolgreichen Bewerbung um die Teilnahme am aktuellen Forschungsvorhaben „LAZIKN2030 – Lösungsansätze für Zielkonflikte für Nachhaltige Entwicklung 2030“ angeknüpft werden. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, Antworten auf drängende Zukunftsfragen einer nachhaltigen Entwicklung in der Samtgemeinde Barnstorf mit den Forschungsverbundpartnern Stadt Sandersdorf-Brehna aus Sachsen-Anhalt, der Universität Hannover und der Universität Greifswald in den nächsten rd. 2,5 Jahren zu finden. Insbesondere wird sich mit den Fragen „Wie kann man die Gewinnung von Windkraft weiter ausbauen, ohne die Belange von Lebens- und Wohnqualität sowie Flächenschutz zu beeinträchtigen?“ und „Wie können viehhaltende landwirtschaftliche Betriebe zusätzliche Ställe bauen, um wirtschaftlich zu arbeiten, ohne die Belange von Lebens- und Wohnqualität, Flächenschutz sowie Freizeit du Erholung zu beeinträchtigen oder welche anderen Möglichkeiten der Weiterentwicklung gibt es?“ in Barnstorf beschäftigt.

Bereits seit vielen Jahren kümmern sich Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Politik und Verwaltung um die Umsetzung und Erreichung unterschiedlicher Ziele.  Dies sind z.T. selbst gesteckte Ziele, die sich manchmal auf lokaler Ebene widersprechen, obwohl sie auch durch übergeordnete Ziele z. B. der Vereinten Nationen, der EU, des Bundes, des Landes oder des Landkreises vorgegeben werden. Das Forschungsvorhaben LAZIKN2030 möchte Lösungsansätze für diese Zielkonflikte in Themenfeldern wie Windenergieanlagen und Tierhaltungsanlagen, die erfahrungsgemäß die zukunftsfähige Entwicklung einer Gemeinde behindern und die kommunale Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit einschränken, in enger Zusammenarbeit mit Menschen aus der Samtgemeinde Barnstorf erarbeiten. 

Die Beteiligung der Menschen vor Ort und insbesondere auch Jugendlichen ist dem Bundesministerium für Bildung und Forschung als Fördermittelgeber und dem Forschungsverbund besonders wichtig. Deshalb begrüßte Samtgemeindebürgermeister Jürgen Lübbers am vergangenen Mittwoch, d. 29. November, im Rathaus Interessierten aus Politik, Verwaltung und dem Bürgerforum zu einem ersten Workshop. Ziel war der Austausch über Zielkonflikte in den genannten Themenfeldern sowie die damit verbundenen Herausforderungen, Probleme und Ideen für Lösungsansätze. Als Gastredner gab Herr Detlef Tänzer, Leiter des Fachdienstes Kreisentwicklung beim Landkreis Diepholz,  Impulse zu Zielkonflikten aus Sicht des Landkreises.

Parallel werden Jugendliche mit Unterstützung der Christian-Hülsmeyer-Schule an dem Forschungsvorhaben beteiligt. Erste Gespräche mit Verantwortlichen der Schule fanden bereits statt. Des Weiteren sollen zu einem späteren Zeitpunkt junge und ältere Menschen zusammengeführt werden und gemeinsam Strategien und konkrete Vorgehensweisen erarbeiten, die der Samtgemeinde helfen,  Zielkonflikte zu überwinden oder zu verringern. Bis dahin werden die Ergebnisse des ersten Workshops ausgewertet. Parallel laufen Datenrecherchen und Gespräche. Es wird eine Homepage eingerichtet, auf der Ergebnisse auch für die Öffentlichkeit aufbereitet werden.

Artikel Diepholzer Kreisblatt vom 08.12.2017

2017_12_08_Windkraft_und_Tierhaltung_bringen_Zielkonflikte.pdf

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