Klimaschutz

Klimaschutz in der Samtgemeinde Barnstorf

Die Kommunen werden in den nächsten Jahrzehnten zunehmend vom Klimawandel betroffen sein. Sie werden aller Voraussicht nach verschiedene Anpassungsmaßnahmen vornehmen müssen, z.B. wird eine sich verschiebende Niederschlagsverteilung Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Forstwirtschaft haben.

Zudem sind auch Maßnahmen erforderlich, um die CO2-Emissionen bereits heute zu reduzieren. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß bis 2020 um 40 % zu reduzieren. Die Energiepreise sind bereits erheblich gestiegen und werden aller Voraussicht nach weiter ansteigen. Hier ist eine effizientere Energienutzung erforderlich.

Ein erster Schritt dazu ist es, die kommunalen Energieverbräuche und Einsparpotentiale festzuhalten und darauf basierend ein Konzept für die schrittweise Reduzierung des Energieverbrauchs zu entwickeln.

Die Bundesregierung fördert seit Juni 2008 im Rahmen der Klimaschutzinitiative die Erstellung von kommunalen Klimaschutzkonzepten. Die Konzepte sollten:
·        partizipativ sein, d.h. die Interessensgruppen vor Ort sind in die Erstellung einzubeziehen;
·        von einer intensiven Öffentlichkeitsarbeit begleitet sein;
·        eine kommunale CO2-Bilanz enthalten;
·        die verschiedenen Sektoren (z.B. Haushalte, Gewerbe, Verkehr etc.) einbeziehen;
·        umsetzungsorientiert sein und konkrete Maßnahmen enthalten.

Mit der oben genannten Förderung konnte die Samtgemeinde Barnstorf ein integriertes Klimaschutzkonzept erstellen. Dieses wurde vom Samtgemeinderat in seiner Sitzung am 21. Februar 2011 verabschiedet.

Klimaschutzkonzept der Samtgemeinde Barnstorf

2011_01_04_Klimaschutzkonzept_SG_Barnstorf_-_Endversion.pdf

4.8 M

Fortbildung zum Energie- und Klimaschutzmanager im BUEZ

Ein erster Fortbildungslehrgang wurde von der LEB in Zusammenarbeit mit der Samtgemeinde Barnstorf auf Basis eines Konzeptes des Solarenergiezentrums Stuttgart (SEZ) im Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum im Jahre 2012 durchgeführt. Dieses Fortbildungsangebot soll künftig regelmäßig von der LEB angeboten werden. Auskünfte über Fortbildungsveranstaltungen finden Sie unter http://www.klimaschutz-leb.de/klimaschutz-seminare/energie-und-klimaschutzmanager/.

Klimaschutz und steigende Energiepreise stellen Kommunen und Verbraucher, Industrie und Gewerbe vor weitreichende Herausforderungen. Auf dieser Ebene verdichten sich technologische, ökonomische und ökologische Anforderungen der Zukunft.
Die maßgeblichen Verantwortungsträger im kommunalen Bereich haben eine herausragende Bedeutung bei der praktischen Umsetzung der Energie und CO2 Reduktionziele vor Ort. Staatliche Förderprogramme begünstigen die weitere Ausdehnung erneuerbare Energien im Wärmesektor sowie die Erhöhung der Energieeffizienz. Neue Gesetze auf Bundes und Landesebene forcieren den Ausbau von dezentralen Erzeugersystemen und Nahwärmenetzen. Die Fachkräfte für dezentrale und kommunale Energiesysteme bieten Unterstützung bei Klimaschutzmaßnahmen sowie der Konzeption und Umsetzung von Energievorhaben auf Basis erneuerbarer Energien.

Rückfragen bitte an das LEB richten:

Ländliche Erwachsenenbildung in Niedersachsen e.V.
LEB-Beratungsbüro Nienburg
Am Bremer Dreh 1
49406 Barnstorf
Tel.: 05442 2824
Fax: 05442 2825
Mail: remke(at)leb.de

 


Flyer mit dem Fortbildungskonzept: Energie- und Klimaschutzmanager

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