Herzlich Willkommen in der Samtgemeinde Barnstorf!

Die Samtgemeinde Barnstorf liegt idyllisch zwischen Moor und Wald im Huntetal, in der Mitte eines von den Städten Bremen, Oldenburg und Osnabrück gebildeten Dreiecks und zählt mit ihren Mitgliedsgemeinden Barnstorf (5.941 Einwohner), Drebber (2.942 Einwohner), Drentwede (1.024 Einwohner) und Eydelstedt (1.788 Einwohner) 11.695 Einwohner (Stand 30.06.2012). Mit einer Größe von 205 km² entspricht sie der Fläche der Landeshauptstadt Hannover (204 km²).

Der Flecken Barnstorf, ursprünglich landwirtschaftlich geprägt, ist heute durch seine günstige Verkehrs- und Mittelpunktlage (seit 1873 Bahnstation an der Hauptstrecke Hamburg – Bremen – Osnabrück – Münster – Köln; Lage an der B 51) der zentrale Verwaltungsort des natürlichen Umlandbereiches, der Siedlungsschwerpunkt der Region und zugleich, bedingt durch die umfangreichen Erdöl- und Erdgasvorkommen, das Zentrum des ausgedehnten Wirtschaftsraumes.

Luftbild der Wintershall Erdölwerke
Luftbild der Wintershall Erdölwerke

Industrie und Handel haben hier die ursprüngliche bäuerliche Wirtschaft fast völlig verdrängt. Leistungsfähiger Handel und dynamische gewerbliche Unternehmen kennzeichnen ein Gemeinwesen, das mit der Zeit gegangen ist.

Für den Nahbereich erfüllt Barnstorf die Funktion eines Grundzentrums und stellt die Einrichtungen zur Deckung des Grundbedarfs der Bevölkerung in kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht bereit. Die Bezeichnung "Flecken" Barnstorf weist darauf hin, dass Barnstorf diese Funktion schon lange innehatte. Sie rührt von "Marktflecken" her und besagt, dass eine Gemeinde zentralörtliche Funktionen für die umliegenden Dörfer hat. Dazu gehört unter anderem das Marktrecht.

In allen Gemeinden der Samtgemeinde ist der Strukturwandel vom “ flachen Land „zu den dieser Region zugewiesenen Aufgaben des Wohnens, der gewerblich - industriellen Wirtschaft, der Erholung und der natürlichen Umwelterhaltung in maßvollen Einheiten vollzogen worden und im Gleichklang zwischen Ökonomie und Ökologie, zwischen Erdöl-/Erdgas-/Industrie, Ackerbau und Landschaft gelungen. Anforderungen zum Strukturwandel haben sich die Mitgliedsgemeinden immer wieder erfolgreich gestellt. Aktuelles Beispiel ist die Umwandlung der ehemaligen Hülsmeyer-Kaserne in einen Gewerbepark. Das circa 20 Hektar große Areal wurde von der samtgemeindeeigenen „Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH, PEB“ gekauft und anschließend überwiegend einer gewerblichen Nutzung zugeführt. Begleitet wurde dieses durch das REFINA-Forschungsvorhaben „Gläserne Konversion“. REFINA bedeutet „Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement“. Anhand der Kasernenumnutzung soll dargestellt werden, wie eine Brachfläche umgenutzt wird, um eine weitere Flächenversiegelung zu verhindern. Dieses geschieht unter dem Ziel der Bundesregierung bis zum Jahr 2020 die Zunahme der Siedlungs- und Verkehrsfläche auf 30 Hektar pro Tag zu verringern.

Die Siedlungen der Samtgemeinde haben bei allem Fortschritt und allen Veränderungen bis heute ihren eigenen Charakter ( Drentwede als bäuerliche Gemeinde und Industriestandort mit Betrieben der Futtermittelbranche, Drebber als Wohngemeinde, Eydelstedt als intakte ländliche Gemeinde ohne ein zusammenhängendes Ortsbild, Barnstorf als Mittelpunkt der Region) bewahrt.

Neubaugebiet in der Samtgemeinde
Neubaugebiet in der Samtgemeinde

Die Samtgemeinde Barnstorf hat sich seither stetig entwickelt, konnte aber viel von ihrer ursprünglichen Schönheit bewahren. Diese Schönheit können Bewohner wie Gäste in vielfältiger Weise genießen. Abseits der Alltagshektik finden Radler hier Ruhe und Erholung. Die abwechslungsreiche Landschaft und das vielfältige Kultur- und Sportangebot machen aus der Freizeit ein Erlebnis. Familiär geführte Gastronomiebetriebe in der Region verlocken dabei zum Einkehren.
Um die ursprüngliche Schönheit auch künftig zu bewahren, beabsichtigt die Samtgemeinde im Rahmen des Forschungsvorhabens "Gläserne Konversion" einen Ratsbeschluss zum nachhaltigen Flächenmanagement zu erlassen. Danach soll u.a. die Entwicklung nicht mehr nach Außen (auf Grünflächen) sondern nach Innen erfolgen. Vorhandene Bausubstanz soll ggfs. renoviert oder umgenutzt werden.

Naturidylle in der Samtgemeinde
Naturidylle in der Samtgemeinde

Überregional bekannt ist Barnstorf durch das Ballonfahrerfestival. Alle zwei Jahre lockt der Niedersachsen-Cup tausende Besucher und Ballonfahrerfreunde nach Barnstorf.

Die Puzzle-Tour durch die Samtgemeinde Barnstorf ermöglicht dem Radfahrer eine Vielzahl an Möglichkeiten die Umgebung entweder in kleinen Abschnitten oder aber in einem Schwung zu erkunden.

Das Barnstorfer Umwelt-Erlebnis-Zentrum bietet eine breite Palette an touristischen Attraktionen, insbesondere durch die Vernetzung mit dem Naturschutz-Informations-Zentrum in Goldenstedt. Beide Zentren werden durch die Bahn Jan Spieker miteinander verbunden. Diese Verbindung ist ein touristisches Highlight in der Region.

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Lageplan der Samtgemeinde
Lageplan der Samtgemeinde

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